Das kleine Glück wird sichtbar!

Begeben wir uns auf die Suche nach dem kleinen Glück auf Wikipedia, der freien Enzyklopädie, erscheint der Hinweis: Der Artikel „Das kleine Glück“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht. Beim „Glück“ selbst sieht es schon besser aus – zum Glück.

Das kleine Glück hat es viel schwerer sichtbar zu werden, daher möchte ich ihm zur mehr Sichtbarkeit verhelfen. Viele suchen das große Glück. Für große Ziele benötigen wir einen langen Atem und viel Ausdauer. Vielleicht ist es an der Zeit klein anzufangen?

„Warum machen wir es nicht einfach?“, stand im Raum beim gemütlichen Zusammensein mit Freunden. Es ging um die Erfüllung von kleinen Wünschen, genauer betrachtet um Alltägliches und nicht um die großen Ziele.

Wünsche wie:

  • gemütliche Lesestunden
  • ein Essen mit Freunden
  • ein abendlicher Spaziergang
  • ein spontaner Kinobesuch

Dinge, die leicht zu realisieren sind und dennoch oft zu kurz kommen. Die Begründung althergebracht und vielen bekannt: Wir haben keine Zeit.

Geht es hierbei nicht eher um Selbstbetrug? Wir verbringen durchschnittlich drei Stunden täglich vor dem Fernseher und schauen oft sinnlose Sendungen an oder surfen ohne Grund im Internet und unsere kleinen Glücksmomente bleiben auf der Strecke.

Wir möchten so gerne, aber wir haben keine Zeit! Wirklich?

Wenn uns die Medien zur Entspannung dienen, ok , aber wenn wir gelangweilt davor sitzen?

Gehen wir doch offline und nehmen ein Buch zur Hand. Wie lang sind plötzlich drei Stunden, wenn wir sie mit Lesen verbringen? Welches Distanz legen wir zurück, wenn wir diese Zeit zum Walken nutzen? Wir kommen anschließend fix und fertig, aber glücklich heim.

Machen wir uns bewusst, welche Glücksmomente auf uns warten.

  • Ist ein Sonnenuntergang nicht großartig?
  • Gehen wir nach einem guten Essen mit Freunden nicht vergnügt heim?
  • Ist eine Lovestory als Buch nicht wunderbar? Wir können in Fantasien schwelgen.
  • Wirkt auf einer großen Leinwand ein Film oft nicht besser? Wie ist es mit dem Duft von Popcorn im Kino?

Wir müssen nur die Entscheidung treffen und aktiv werden. Ich weiß, es hört sich einfach an. Nüchtern betrachtet gilt die Ausrede Zeitmangel nicht. Wenn wir etwas wirklich wollen, finden wir die Zeit.

Um es hier einmal in aller Deutlichkeit sagen, wenn jemand etwas Neues ausprobiert, heißt es nicht, er oder sie leide unter Langeweile. Ein Neubeginn heißt sich aus der Passivität in die Aktivität aus unterschiedlichen Gründen zu begeben und seine Wünsche zu berücksichtigen. Es bedeutet, mutig zu sein und dem inneren Schweinehund die rote Karte zu zeigen: Mit mir nicht mein Freund!

Wir müssen die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und uns auf die Suche nach dem kleinen Glück zu begeben.

Stellen wir uns die Fragen:

  • Welche Wünsche möchte ich mir erfüllen?
  • Welches Vorhaben schlummert in mir?
  • Welche Ziele setze ich mir?
  • Was brauche ich, um glücklich zu sein?

Fangen wir mit kleinen Schritten an. Richten wir den Fokus auf uns selbst und werden zwischendurch zu Egoisten, um unsere Glücksmomente zu erhalten.

„Die nächste halbe Stunde gehört mir“, im Familienverbund zu artikulieren ist erlaubt, um die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Vielleicht gönnen wir uns ein Entspannungsbad oder legen eine Kaffeepause ein. Wir schöpfen dabei neue Kraft für die anschließende To-Do-Liste.

  • Es muss nicht gleich ein Wellness-Wochenende sein. Vielleicht erst mal eine entspannende Massage oder ein Besuch bei einer Kosmetikerin?
  • Träumen wir von einer Reise? Betrachten wir den Tagesausflug als einen Anfang.
  • Möchten wir irgendwann am New-York-Marathon-Lauf teilnehmen, fangen wir mit den Runden im Stadion an.

Glücksmomente bereichern unseren Alltag und wir fühlen uns nicht mehr so fremdbestimmt.

Mein Denkanstoß: Sollten wir dem kleinen Glück nicht eine Chance geben?

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2017-05-13T23:51:33+00:00 03/03/2017|