Im Laufe unseres Lebens geraten wir alle immer mal wieder in Situationen, in denen wir uns gegen Konkurrenz behaupten müssen. Sei es als Angestellter, wenn es darum geht, unseren Posten zu verteidigen, oder als Selbstständiger, dessen Produkte oder Dienstleistung sich von der Konkurrenz abheben sollen.

„Warum sind Sie die passende Person für uns?“ oder „Warum sollten wir Ihr Angebot annehmen?“ sind Fragen, die wir regelmäßig überzeugend zu beantworten haben.

Fällt ihnen spontan eine Antwort auf diese Fragen ein?

„Weil mein Produkt gut ist, weil ich gut bin!“ ist die übliche Antwort. Aber reicht es aus, gut zu sein?

Wird unsere Neugier geweckt, wenn ein neues Produkt mit dem einfachen Attribut gut auf den Markt gebracht wird? Ich glaube kaum. Es sind andere Werbeslogans, die unser Interesse wecken.

In der Welt der Werbung warten die besten, schönsten, leckersten Dinge darauf, von uns entdeckt zu werden. Es wird vom Außergewöhnlichen gesprochen, fast ausnahmslos.

Wenn es aber darum geht, auf uns selbst oder unsere Leistungen aufmerksam zu machen, so sprechen wir schlicht nur davon, gut zu sein. Besonders Frauen neigen dazu, sich kleiner zu machen, als sie es tatsächlich sind. Sie scheitern an sich selbst, denn der eigene Anspruch perfekt sein zu müssen, bringt sie ins Straucheln. Worte wie: ich glaube, ich hoffe, ich denke, nehmen ihnen den Schwung.

Aus der Sicht der Unternehmerin, muss ich sagen, Unternehmer wollen keine guten Mitarbeiter, sie wollen die besten, die sie bekommen können. Auch wenn es hart klingt: Einen Job gut zu beherrschen, das ist für mich selbstverständlich. Um uns von anderen abzuheben und andere von uns oder unseren Produkten zu überzeugen, braucht es ein Alleinstellungsmerkmal. Gut ist in diesem Falle nichts Besonderes. Wir sollten uns durch besondere Fähigkeiten oder Leistungen von der Konkurrenz abheben und dadurch sichtbar und interessant werden. Gute Leistung wird gut entlohnt, besondere Leistung sollte besonders entlohnt werden.

Warum werden so viele nicht entsprechend ihrer Leistung bezahlt? Worin liegen die Ursachen?

Ich denke, ein Grund für zu geringe Bezahlung ist eine zu zögerliche Selbstdarstellung.

Das Interesse anderer wecken wir nur, wenn wir wirklich sichtbar werden. Dazu gehört Mut, aber es lohnt sich, denn nur wenn wir sichtbar werden, bekommen wir die Chance, uns zu beweisen. Tragen Sie ruhig dicker auf, als Sie es bisher getan haben. Stellen Sie dabei aber sicher, dass Sie Ihre Versprechen auch tatsächlich halten können. Aber denken Sie dabei daran, dass Sie Ihren nagenden Selbstzweifeln keine Chance geben. Machen Sie sich Ihrer Stärken bewusst, machen Sie sich nicht klein. Lernen Sie, die eigenen Stärken zu erkennen, zu benennen und zu präsentieren. Das braucht Übung, aber wenn Sie wissen, wer Sie sind und was Sie können, gelingt Ihnen auch der nächste Punkt:

Begeistern Sie andere von sich! Wecken Sie die Neugier Ihrer Kunden oder Vorgesetzten an Ihnen oder Ihrem Produkt. Sorgen Sie bei Ihrem Gegenüber für das Gefühl: „Das muss ich haben!“ oder „Genau der/die ist richtig für unser Unternehmen!“

Stehen Sie auf, seien Sie mutig, werden Sie zu Erzählern, machen Sie auf sich aufmerksam!

Verabschieden Sie sich von den durchschnittlichen Attributen normal, interessant und gut. Eine durchschnittliche Leistung, bringt im besten Falle durchschnittliche Preise. Sind wir Teil des Durchschnitts, so sind wir Teil einer großen Masse und erhalten Aufträge nur dann, wenn wir den billigsten Preis bieten, uns unter Wert verkaufen.

Mir geht es nicht um hundertprozentige Perfektion und übersteigertes Eigenlob, sondern um kreative, ehrliche Selbstwahrnehmung, Selbsteinschätzung und Selbstvermarktung, die dafür sorgt, dass Sie einen passenden Platz für sich finden.

Was müssen Sie dafür tun?

  • Hören Sie auf, Ihre Leistung unter den Scheffel zu stellen!
  • Wecken Sie die natürliche Neugier der anderen!
  • Legen Sie die Selbstzweifel bezüglich der zu erbringenden Leistung ab!
  • Treten Sie mutig nach vorn!

Was nützt es, zu wissen, welches Potenzial in uns und unseren Produkten schlummert, wenn es keiner erfährt?

Stellen Sie voller Stolz Ihr Können, Ihre Fähigkeiten und Ihre Erfahrungen in den Vordergrund. Wir dürfen ordentlich die Werbetrommel für uns rühren, denn wenn wir es nicht machen, wer tut es dann für uns?

Niemand hat auf mich, Beate Buck, als Autorin und Speakerin gewartet. Doch nun bin ich da, habe Motivation und Denkanstöße weiterzugeben, und es ist an mir, Ihr Interesse  für das zu wecken, für das ich überzeugt stehe: Nicht hoffen, sondern handeln!

Lassen Sie Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu Ihren steten Begleitern im Leben werden. Mein Buch „Nicht hoffen, sondern handeln“, das im Juni erscheint, stärkt Sie auf Ihrem Weg zum eigenen selbstbestimmten Leben humorvoll aber bestimmt den Rücken. Es erwartet Sie kein normales Sachbuch, sondern das außergewöhnliche Herzstück einer erfolgreich berufstätigen Mutter mit Mehrfachbelastung!

Nutzen Sie auch gern meine Vortragsangebote. In meinen Vorträgen erhalten Sie Denkanstöße und Ermutigung zum Handeln. Ich zeige Ihnen Chancen auf, die sich jedem Einzelnen von uns immer wieder bieten.

Mein Denkanstoß: Sind Sie zu einer besseren Selbstvermarktung bereit?

Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

Ihre Beate Buck

Melden Sie sich zum Newsletter an und verpassen Sie den genauen Erscheinungstermin meines Buches  nicht. Das Buch erscheint als Hardcover und E-Book und wird im Persimplex Verlag, im Buchhandel und auf Amazon erhältlich sein.

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2017-06-02T07:42:23+00:00 26/05/2017|