Bohemian Rhapsody gehört für mich zu den besten Filmen, die ich in letzter Zeit sah. Haben Sie ihn auch gesehen? Er löste in mir Begeisterung und Gänsehaut aus. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Auftritt von Queen bei der Übertragung des Live Aid Konzerts  aus dem Londoner Wembley Stadion im Jahr 1985. . Ganz schön lange her und dennoch ist das Ereignis noch sehr präsent für mich.

Im Film wird vom Weggang und von der Rückkehr Freddie Mercurys zu Queen berichtet. Der gewünschte Erfolg als Solokünstler hatte sich bei Mercury nicht eingestellt, weil seine damaligen Musiker immer genau das taten,  was er ihnen sagte. Nichts wurde angezweifelt.

Beim ersten gemeinsamen Treffen Mercurys mit den Mitgliedern von Queen im Büro ihres Managers  wurde ihm die Frage gestellt: „Warum sollten wir dich in unsere Band wieder aufnehmen?“ Er antwortete: „Weil ihr nicht das tut, was ich euch sage!“ 

Mercury brauchte das Hinterfragen und die kritische Auseinandersetzung, um das Beste aus sich herauszuholen.

Ich finde, dass Freddie Mercury es damals auf den Punkt gebracht hat. Um uns stetig weiterzuentwickeln, benötigen wir Kritiker! 

  • Kunden, die unsere Dienstleistungen bzw. Produkte hinterfragen.
  • Mitarbeiter, die Verbesserungsvorschläge unterbreiten und sich nicht im Modus „Dienst nach Vorschrift“ befinden.
  • Experten, die die Außendarstellung der Firma unvoreingenommen auf sich wirken lassen.

Auch wir selbst, sollten zwischendurch unseren Betrieb aus Sicht des Kunden betrachten. Wenn die Auftragsbücher gut gefüllt sind und Zeitnot herrscht, dann fokussieren wir uns auf die aktuelle Aufgabenstellung. In dieser Phase wird das Marketing selten kritisch betrachtet. Das am Unternehmen Arbeiten wird auf morgen verschoben.

Aktuelle Statistiken zeigen, die Printzukunft sieht trotz ePaper düster aus. Die Auflagen sinken. Die Reichweite der Anzeigen wird dadurch von Jahr zu Jahr automatisch eingeschränkt.

Durch Corona mussten plötzlich Kundenevents oder Messen abgesagt werden. Firmen, die bisher die klassischen Marketingkanäle genutzt haben, verblassen.

Was nützt es, wenn der Bedarf an handwerklichen Leistungen vorhanden ist, wenn das Handwerksunternehmen im Internet nicht gefunden wird?

Viele verfügen über einen Webauftritt, aber er entspricht häufig nicht den heutigen Anforderungen. 

Um in Zukunft die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, muss das Marketing den heutigen Erwartungen und Bedürfnissen des Kunden 4.0 angepasst werden. 

Meine Marketingtipps:

Schritt 1: Blockieren Sie ein Zeitfenster in Ihrem Kalender fürs Arbeiten am Unternehmen.

Schaffen Sie sich Freiräume, um in Ruhe die Außendarstellung ihres Betriebes zu betrachten. Ist Ihr Alleinstellungsmerkmal klar für den Kunden erkennbar?

Schritt 2: Notieren Sie alle Ihre bisherigen Marketingmaßnahmen im Printbereich inkl. der Ausgaben.

Sie kennen sicherlich die jährlichen Besuche der Vertreter. „Sollen wir wie im letzten Jahr eine Anzeige schalten?“, eine Aussage, die ich von früher kenne …

Schritt 3: Hinterfragen Sie diese Maßnahmen.

  • Sind kostenpflichtige Brancheneinträge noch zeitgemäß? 
  • Generiere ich noch über einen Eintrag Aufträge?
  • Wird die Aufmerksamkeit auf unser Unternehmen durch eine Anzeige in der Tageszeitung gelenkt?
  • Sollten Texte mit dem Inhalt „wir sind, wir haben, wir bieten“ nicht der Vergangenheit angehören? 
  • Ist es wirklich sinnvoll eine Anzeige auf Stadtplänen, fremden Fahrzeugen, etc. zu schalten? 

Streichen Sie alle Maßnahmen, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Kosten- / Nutzenfaktor nicht mehr passt. Vergessen Sie nicht, Ihre Einsparung zu notieren!

Schritt 4: Betrachten Sie Ihren Internetauftritt. 

  • Würden Sie sich als Kunde angesprochen fühlen?
  • Unterscheidet sich die Website vom Wettbewerb?
  • Spricht die Darstellung Sie auch auf dem Smartphone an?

Vielleicht können Sie die freiwerdenden Mittel für ein Update Ihrer Website verwenden?

Schritt 5: Legen Sie ein Google My Business Konto an.

Google My Business ist viel mehr als nur ein kostenloser Firmeneintrag. Mit Ihrem Unternehmensprofil erreichen Sie neue Kunden über Google Maps und die Google-Suche. Sie können Interessenten über Ihre Dienstleistung und Ihre Produkte informieren. Sie können Bilder, Angebote und Ihre Öffnungszeiten einfügen …

Schritt 6: Schauen Sie sich auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen um.

Wählen Sie zunächst einen Kanal für sich aus und werden Sie dort aktiv. Wir als Selbstständige müssen nicht alle Social Media Kanäle bespielen, sondern die für uns passenden herausfinden. ACHTUNG: Kunden nutzen zum Beispiel Facebook privat, daher sollten Sie informative und unterhaltsame Beiträge veröffentlichen. In erster Linie geht es darum auf uns aufmerksam zu machen und das Interesse an unserer Firma zu wecken. Nutzer möchten nicht mit Sonderangeboten überhäuft werden.

Möchten Sie in Zukunft als Handwerksbetrieb oder Mittelständler sichtbarer werden? Dann nutzen Sie meine aktuellen Angebote. Ich zeige Ihnen das für Sie passende Marketingwerkzeug, damit Sie weiterhin auf der Erfolgsleiter bleiben.

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