Mit einem Blog sichtbar werden – und sich klar von der Konkurrenz abheben
„Einen Ruf erwirbt man sich nicht mit Dingen, die man erst tun wird“, sagte Henry Ford.
Genau deshalb lohnt es sich, nicht länger zu zögern, sondern den eigenen Blog gezielt mit relevanten Inhalten zu füllen.
Der erste Blogbeitrag ist oft der schwierigste – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Einerseits möchte man Mehrwert liefern, andererseits nicht „zu viel preisgeben“. Gleichzeitig taucht die Frage auf: Wie ausführlich muss ein guter Blogartikel eigentlich sein?
Meine klare Haltung:
Es reicht heute nicht, einfach eine DIN-A4-Seite Text zu veröffentlichen. Ein guter Blogbeitrag muss Orientierung geben, Vertrauen aufbauen und dem Leser helfen, eine Entscheidung zu treffen.
Mein Leitfaden für einen wirkungsvollen Blogbeitrag
1. Schritt: Die richtigen Blog-Themen finden
Ein Unternehmensblog ist kein Selbstzweck. Er hilft Ihnen, Ihren Betrieb sichtbar zu machen und sich fachlich zu positionieren.
Geeignete Themen sind zum Beispiel:
-
typische Fragen aus Kundengesprächen
-
neue Dienstleistungen oder Produkte – immer mit Blick auf den konkreten Nutzen für den Kunden
-
Tipps zur Wartung, Pflege oder Entscheidungsfindung
-
Trends und Entwicklungen in Ihrer Branche
-
Inhalte, die Interessenten vor einer Beauftragung Orientierung geben
Mein Praxistipp:
Greifen Sie wiederkehrende Kundenfragen auf – genau diese Inhalte werden gesucht.
2. Schritt: Eine klare Headline wählen
Die Überschrift ist Ihre Hauptüberschrift (H1) – und sie entscheidet, ob gelesen wird oder nicht.
Eine gute Headline:
-
bringt das Thema klar auf den Punkt
-
enthält das Haupt-Keyword
-
macht sofort deutlich, worum es im Beitrag geht
Google liest zuerst Überschriften – und Nutzer auch.
3. Schritt: Den Text schreiben – für Menschen, nicht für Suchmaschinen
Schreiben Sie für Ihre Wunschkunden.
Ein guter Text ist:
-
verständlich
-
authentisch
-
fachlich fundiert, aber nicht belehrend
Zeigen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP) und nutzen Sie passende Keywords natürlich, nicht inflationär.
Meine Erfahrung:
Lieber ein klar strukturierter, gut lesbarer Beitrag als endlose Textwüsten. Zeit ist knapp – auch bei Ihren Lesern.
4. Schritt: Den Beitrag übersichtlich gestalten
Eine gute Gestaltung unterstützt den Inhalt.
Bewährt haben sich:
-
kurze Absätze
-
Zwischenüberschriften (H2–H3)
-
Bulletpoints
-
ein passendes Headerbild oder Bilder im Text
-
interne Verlinkungen zu thematisch passenden Artikeln
Genau hier entsteht Logik im Blog – nicht durch Reihenfolge, sondern durch Zusammenhänge.
5. Schritt: Den Leser ins Tun bringen (Call to Action)
Ein Blogbeitrag sollte nicht einfach „enden“.
Mögliche Handlungsaufforderungen:
-
Kontakt aufnehmen
-
Beratung anfragen
-
Newsletter abonnieren (falls vorhanden)
Fragen Sie sich immer: Was soll der Leser nach dem Lesen tun?
6. Schritt: Weitere Möglichkeiten nutzen
-
Kostenlose PDFs oder Checklisten anbieten
-
Kommentare zulassen (bewusst entscheiden!)
-
Inhalte regelmäßig aktualisieren
Mein Denkanstoß
Ein Blog wirkt nicht durch einzelne Beiträge, sondern durch Kontinuität und Klarheit.
Wer regelmäßig veröffentlicht und die Inhalte sinnvoll miteinander verknüpft, baut Schritt für Schritt Sichtbarkeit und Vertrauen auf.
Und ganz wichtig:
Achten Sie darauf, dass Ihre Inhalte einzigartig sind und Ihre Haltung widerspiegeln – nicht kopiert, nicht austauschbar, sondern klar Ihr Stil.
Wenn Sie Unterstützung bei Themenfindung, Struktur oder Positionierung wünschen, begleite ich Sie gern.

